Mikrobiologie

Die Untersuchung von Milch-, Sekret-, und Tupferproben stellt eine bedeutende Säule der Diagnostik von bakteriellen Infektionskrankheiten dar. Die gezielte Therapie und die Absicherung der gewählten Maßnahmen führen zur Vermeidung unnötiger Antibiotikagaben und erhöhen den klinischen Erfolg der Behandlung.

Im Rahmen der seit 2018 neu eingeführten Regelung zu Erreger- und Sensibilitätsbestimmung bei Anwendung bestimmter Antibiotika können in der Praxis zeitnah und meist innerhalb von 48 Stunden verwertbare Ergebnisse erbracht werden. 

Öffnungszeiten

Montag bis

Donnerstag        08.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Dienstag             16.00 Uhr bis 18.30 Uhr

 

Wir bitten Sie für tierärztliche Konsultationen unbedingt telefonisch einen Termin zu vereinbaren. So vermeiden Sie unnötige Wartezeiten.

Telefon  08072 - 3710080

  • Ein Teil der Probe wird unter aseptischen Bedingungen auf einen Nährboden aufgebracht
  • Der Nährboden wird anschließend 12 - 24 Stunden im Wärmeschrank bei 37 °C bebrütet
  • Die Bakterien bilden Kolonien auf dem Nährboden anhand derer eine Erregerbestimmung vorgenommen werden kann. Der oder die Erreger werden sofern notwendig auch mikroskopisch in Augenschein genommen und zur Anfertigung des Antibiogramms auf eine weitere Platte übertragen
  • Auf der zweiten Platte liegen mehrere Plättchen, die jeweils mit unterschiedlichen Antibiotika getränkt sind. In der Umgebung der Plättchen wachsen die Keime mehr oder weniger gut und anhand der Größe der Hemmhofe (kein Wachstum von Erregern) wird die Wirksamkeit der verschiedenen Medikamente ermittelt. Diese Auswertung erfolgt erneut 12 - 24 h später, so dass das vollständige Ergebnis der Untersuchung in der Regel 2 Tage in Anspruch nimmt.